Schnittstellen

 

0. Einordnung

 

 

Standardmäßige externe Schnittstellen

 

zusätzliche Schnittstellen

    IDE
  SCSI
  Infrarot (IrDA)
  Bluetooth
 

 

 

1. Synchrone und asynchrone Datenübertragung

 

      Synchron   Asynchron
  Synchronisationssignale  
  • parallel zur Datenübertragung
 
  • keine, außer Startbit und Endbit, die über das Datenkabel mit gesendet werden
  • zwischen Startbit und Endbit werden die Daten ohne Synchronisationssignale übertragen
  Leitungsanforderungen  
  • Datenleitung und Steuerleitung für Synchronisationssignale
 
  • nur Datenleitung
  Datenübertragung  
  • schnell
 
  • langsam wegen der Start- und Endbits
  Preis  
  • hohe Leitungskosten, weil zwei Leitungen erforderlich
 
  • geringe Leitungskosten

 

 

 

2. Serielle Schnittstelle

 

3. Parallele Schnittstelle

 

4. PS/2 Schnittstellen

 

5. IDE Schnittstelle

 

IDE

  • Integrated Device Electronics

  • Synonym für IDE ist ATA (Advanced Technology Atachement)

  • Schnittstelle für Festplatten und Diskettenlaufwerke

  • Controller sind in den Laufwerken vorhanden, daher keine separate Adapterkarte erforderlich

  • Anschluss vom maximal zwei Laufwerken mit einer maximalen Kapazität von 504 MByte

  • Schnittstelle wurde mehrfach erweitert

 

EIDE

 

Datenübertragung

 

  PIO   DMA
 
  • Programmable Input and Output
  • Datenübertragung zwischen Controller und Hauptspeicher wird vom Hauptprozessor gesteuert
  • geringe Übertragungsraten
 
  • Direct Memory Access
  • Datenübertragung zwischen Controller und Hauptspeicher erfolgt ohne Mitwirkung des Hauptprozessors
  • hohe Übertragungsraten
 
Raid Systeme
   

Merkmale

  Festplatten   Sicherheit
 

RAID 0

Data Striping

  • mindestens zwei Festplatten zu einem logischen Laufwerk (Stripe-Set) zusammengefasst

  • Daten werden in kleine Blöcke zwischen 4 und 128 kByte aufgeteilt

  • Blöcke werden abwechselnd auf die Festplatten des logischen Laufwerks geschrieben

  • während eine Festplatte mit dem Speichern eines Datenblocks beschäftigt ist, wird durch den RAID-Controller bereits der nächsten Datenblock an die nächste Festplatte geschickt

  • so wird der Zugriff auf das logische Laufwerk mit doppelter Geschwindigkeit erreicht

  zwei   keine Erhöhung der Datensicherheit
 

RAID 1

Mirroring

  • Daten werden zunächst auf eine Festplatte geschrieben, danach werden Daten auf zweite Platte gespiegelt

  • hohe Datensicherheit, da Daten auf zwei Festplatten vorliegen

  • hohe Kosten, da die zweite Platte nur der Sicherheit dient

  zwei   hoch
 

RAID 5

 

  • blockweises Verteilen der Daten auf verschiedenen Festplatten

  • zusätzliche Speicherung von Parity-Informationen für die Fehlerkorrektur (ECC)

  drei   sehr hoch
 

RAID 10

Mischform aus RAID  0 und 1

  • blockweises Verteilen der Daten auf mindestens zwei Platten (RAID 0), daher hohe Geschwindigkeit

  • zusätzliche Spiegelung jeder Datenplatte (RAID 1), daher hohe Sicherheit

  • hohe Kosten, da mindestens vier Platten erforderlich

  vier   hoch

 

 

6. Infrarot (IrDA)

 

  • kabellose serielle Datenübertragung 
  • sehr kurze Strecken (maximal 100 cm) 
  • genaue Ausrichtung von Sender und Empfänger
  • neuer Standard = IrFM (Infrared Financial Messenging, auch bekannt als "Point & Pay")

 

 

7. Bluetooth

 

  • kabellose serielle Datenübertragung 
  • Prozessor gesteuertes Sende- und Empfangsmodul 
  • Einsparung von Schnittstellen am PC 
  • automatische Kommunikation zwischen Geräten möglich
  • mit Hilfe von Bluetooth-USB-Adaptern kann jeder PC bluetoothfähig gemacht werden

 

Funktionsweise Einsatz

Kenngrößen